KIKINDER & JUGENDLICHE
Dyskalkulie
Eine Rechenstörung, auch Dyskalkulie genannt, zeigt sich durch anhaltende Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen, Mengen und mathematischen Operationen. Eine Diagnostik hilft, das individuelle Leistungsprofil zu verstehen und passende Unterstützung zu planen.
Mögliche Hinweise
Eine Abklärung kann unter anderem sinnvoll sein, wenn ein Kind:
- Mengen und Zahlen nur schwer miteinander verknüpft
- lange an zählenden Rechenstrategien festhält
- Rechenzeichen oder Rechenarten häufig verwechselt
- Schwierigkeiten mit Stellenwerten, Zahlenräumen oder Textaufgaben hat
- trotz Übung nur geringe Fortschritte zeigt
- ausgeprägte Angst oder Vermeidung beim Rechnen entwickelt
Bestandteile der Diagnostik
Je nach Fragestellung werden standardisierte Rechentests, eine Einschätzung der kognitiven Fähigkeiten, Gespräche zur bisherigen Lernentwicklung sowie schulische und emotionale Einflussfaktoren einbezogen.
Rückmeldung und Empfehlungen
Im Rückmeldegespräch werden das individuelle Stärken- und Schwächenprofil sowie mögliche Ursachen der Schwierigkeiten erläutert. Daraus ergeben sich konkrete Empfehlungen für Förderung, Schule und Alltag. Die Ergebnisse und Empfehlungen erhalten Sie im Rahmen eines klinisch-psychologischen Befunds auch schriftlich. Für Fragen zur passenden Abklärung können Sie gerne Kontakt aufnehmen.
